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Kleine Archäologen erobern Bad Königshofen

Im Dezember 2018 fuhren die SchülerInnen der 6. Jahrgangsstufe gemeinsam mit den GeschichtslehrerInnen Herrn Diekmann, Frau Kach und Frau Martin nach Bad Königshofen. Hier besuchten sie, wie es in den letzten Jahren bereits Tradition geworden war, die Steinzeitwerkstatt des archäologischen Museums. Das Museum selbst befindet sich immer noch im Umbau, ermöglicht aber den SchülerInnen in zwei ausgelagerten Räumen dennoch, die Steinzeit lebendig werden zu lassen und das theoretische Wissen, das sie in ihrem ersten Jahr Geschichte erlangt haben, auch in der Praxis anzuwenden.

Anfangs prüfte Herr Rottmann erst einmal in einem Gespräch, was die SchülerInnen bereits über das Thema Steinzeit wissen. Da die SchülerInnen mit allerhand Vorwissen glänzen konnten, ging er schnell dazu über, ihnen eines der Hauptexponate des Museums anhand eines großen Bildes zu erklären. Hierbei handelt es sich um das Skelett eines Mannes aus der Jungsteinzeit, der mit etwa 23 Jahren verstarb und zusammen mit seiner Axt beigesetzt wurde. Gefunden wurde das gut erhaltene Skelett in Schwanfeld in der Nähe von Schweinfurt. Es ist wissenschaftlich belegt, dass es sich bei dem Toten um den ältesten Bauern Europas handelt, der vor etwa 6000 beigesetzt wurde. Während des Vortrages hatten die Schüler natürlich immer die Möglichkeit noch weitere Fragen an Herrn Rottmann zu richten, die er ihnen alle beantworten konnte. Im Anschluss führte er den SchülerInnen schließlich die Nachbauten von steinzeitlichen Werkzeugen, wie beispielsweise verschiedenen Arten von Steinbohrern oder Mahlsteinen zum Erzeugen von Mehl vor. Daran schloss sich der erste Höhepunkt des Besuchs in der Steinzeitwerkstatt an. Die SchülerInnen durften die „steinzeitlichen Werkzeuge“ selbst ausprobieren. Hierbei erkannten sie schnell, dass es für die damaligen Menschen äußerst kräftezehrend gewesen sein muss, Materialien wie Stein zu bearbeiten, Löcher in Steine zu bohren, Mehl zu malen und Feuer zu machen.

Danach hatten die Sechstklässler die Möglichkeit, selbständig Lederbeutel und -armbänder anzufertigen. Um den Kindern die Arbeit etwas zu erleichtern, konnten sie hierbei auf moderne Werkzeuge wie Scheren und Lochzangen zurückgreifen und bekamen auch Schablonen, um ein Gelingen ihrer Arbeit zu garantieren. Dennoch erfuhren die Kinder auch hier, wie schwierig es ist, Leder mit einer einfachen Schere zu schneiden oder Löcher hineinzustanzen. Schnell kam auch hier die Frage auf, wie schwer diese Arbeiten wohl den Menschen in der Steinzeit gefallen sein müssen, die ja lediglich über primitive Werkzeuge, wie z. B. Faustkeile oder Messer, verfügten. Die selbstgefertigten Gegenstände durften die Schüler dann natürlich als kleine Erinnerung an unseren „Ausflug in die Steinzeit“ mit nach Hause nehmen, zusammen mit den vielen Eindrücken, die sie an diesem Tag gewonnen haben.

Monika Martin

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