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Ein Besuch „im schönsten Pfarrhof Europas“ (Zitat von Napoleon Bonaparte)

Auch in diesem Schuljahr hatten die SchülerInnen der 8. Jahrgangsstufe gemeinsam mit den GeschichtslehrerInnen Herrn Diekmann, Frau Kach und Frau Martin am 18. Dezember wieder die Möglichkeit, Geschichte einmal hautnah zu erleben. In guter alter Tradition machten wir uns auf, die Residenz in Würzburg zu besuchen, die nicht nur als Hauptwerk des süddeutschen Barock gilt, sondern bereits 1981 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Schnell zeigte sich, dass die Schüler zwar einiges an theoretischem Wissen aus dem Unterricht mitgebracht hatten, das Begehen dieses Gebäudes aber einen überwältigenden Eindruck auf jeden Besucher macht, den man nur live erleben kann.

 

Zu Beginn der Führung bekamen die Schüler einen Eindruck davon, wie die Fürstbischöfe der Domstadt Gäste empfingen. So diente das Treppenhaus, welches als architektonisches Meisterwerk gilt, zugleich als Empfangshalle, in welche die Pferdekutschen der Besucher bis vor die Stufen fuhren.

Nach Erklimmen der Stufen, hatten die SchülerInnen dann freien Blick auf das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt, das von dem italienischen Künstler Giovanni Battista Tiepolo gemalt wurde, der nicht nur extra hierfür aus Venedig nach Würzburg berufen wurde, sondern auch als bestbezahlter Künstler seiner Zeit galt. Das Gemälde zeigt Impressionen der damals bekannten vier Kontinente, wobei den Schülern schnell auffiel, dass der Maler einige Tiere fehlerhaft dargestellt hatte. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Tiepolo zu seinen Lebzeiten wohl nie einen echten Elefanten oder Strauß gesehen hatte und diese so malte, wie er sie sich vorstellte. Auch der nächste Raum, der von dem italienischen Stuckateur Antonio Bossi gestaltet wurde, beeindruckte die SchülerInnen nachhaltig, vor allem, dass er alle Ornamente mit den Händen, ohne Verwendung von Vorlagen gestaltet hatte, versetzte den einen oder anderen in großes Staunen. Gegen Ende der Führung erfuhren die Schüler dann, dass Teile der Residenz, u.a. der Spiegelsaal dem Bombenangriff vom 16. März 1945 zum Opfer gefallen sind. Diese Räume konnten nur mit Hilfe vorher gemachter Bilder in akribischer Kleinstarbeit und unter Aufwendung enormer Finanzmittel rekonstruiert werden.

Im Anschluss an die Besichtigung hatten die Schüler dann natürlich auch noch etwas Zeit über den Würzburger Weihnachtsmarkt zu schlendern und die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen, um die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Am frühen Nachmittag traten wir dann wieder die Heimreise an, mit vielen neuen Eindrücken und dem Bewusstsein, dass Geschichte ihre Spuren auch in unserer unmittelbaren Nähe hinterlassen hat.

Monika Martin

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