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Achtklässler gehen in die Politik

Planspiel PolitikAm Montag, Dienstag und Mittwoch nach den Osterferien nahmen die Klassen der 8. Jahrgangsstufe am Planspiel „Politische Bildung“ der Europäischen Akademie e.V. teil. Die Referentin, Frau Sara Kikic, M.A. reiste aus München an, um das Klassenzimmer in einen Plenarsaal der Europäischen Union zu verwandeln.

 

 

Die Schüler schlüpften in die Rolle des Außenministers verschiedener EU-Mitgliedsstaaten, um schließlich im EU-Rat zusammenzukommen, damit gegen die Flüchtlingskrise in Somalia eine Strategie entwickelt werden kann. Dazu schlossen sich die neu ernannten Politiker zu einzelnen Ländergruppen zusammen und zur Eröffnung des EU-Rates wurde der Standpunkt und die jeweilige Situation des einzelnen Mitgliedslandes vorgestellt. So berichtete die Kommission aus Griechenland, dass deren Flüchtlingslager bereits überfüllt seien. Aus Schweden erfuhr man, dass die Finanzlage des Landes äußerst positiv und die Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme vorhanden sei.Des Weiteren legten die Kommissionen aus Italien, Spanien, Deutschland, Polen, Belgien, Frankreich, Lettland und Großbritannien ihre Situation dar. Im Anschluss erklärte Italien die mögliche Strategie zur Flüchtlingsbekämpfung in Somalia.Demnach sollte ein Bildungspaket beschlossen, Schleuser bekämpft sowie erste Hilfe und Sicherheit vor Ort geleistet werden. Nun entstand eine Diskussion über die Durchführbarkeit der Strategie, bei der die einzelnen Länderkommissionen ihren eigenen Standpunkt weiter vertreten sollten. So erkannten die Schüler, welche Probleme bei der Beschlussfindung verschiedenster politischer Themen entstehen und wie umfangreich und vielseitig die Punkte sind, die dazu berücksichtigt werden müssen. Ebenso wurde deutlich, dass die Meinungen der Mitgliedsstaaten oft sehr unterschiedlich sind und so ein Weg zur Einigung schwierig wird. Die Schüler in der Rolle der Außenminister mussten sich nach den Vorgaben der Länder an der Diskussion beteiligen und schließlich zur Abstimmung über die vorgeschlagene Strategie kommen. In diesem Zusammenhang entwickelten die Schüler dann weitere Lösungsmöglichkeiten für diese Flüchtlingsproblematik. Die Kommission aus Griechenland schlug beispielsweise vor, dass man den Fokus der Lage nicht nur vor Ort richten sollte, sondern auch innerhalb der EU. Dies erwies sich als äußerst schwierig, weil der Staat Polen strikt gegen eine Flüchtlingsaufnahme in seinem Land war. Entsprechend musste nun versucht werden, mit passenden Argumenten die Delegation umzustimmen. Auch hier wurde den Schülern wieder deutlich, wie umfassend ein politischer Entschluss zustande kommt. Amelie Martin war erstaunt über die Langwierigkeit solcher Diskussionen und Paul Sulzer meinte: „Man muss schon Ahnung von dem haben, über das man redet und beschließt.“ Insgesamt wurde deutlich, dass die Politik sehr kompliziert ist und die Politiker sehr viel Verantwortung tragen. So war die Durchführung des Planspiels eine Bereicherung im Bereich der politischen Bildung an unserer Schule.

 

Planspiel Politik

 

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